DITIB - Türkisch Islamische Gemeinde zu Erlangen e.V.

Michael-Vogel-Str. 24b

91052 Erlangen

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Selam Aleyküm, Grüss Gott,


Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, ich heiße Sie herzlich willkommen
auf der Webseite unserer Gemeinde.


Die DITIB-Türkisch Islamische Gemeinde zu Erlangen e. V. wurde im Jahr 1981 von der Türkischen Gastarbeitergeneration gegründet. Bis 2013 “firmierte” der Verein unter dem Namen “DITIB-Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V.” In den ersten Jahren war der gemeinnützige Verein in einem Gebäude (“Holzhütte”) in der Westlichen Stadtmauerstraße, Erlangen untergebracht. Die Räumlichkeiten fassten bis zu 80 Gläubige und wenn der ICE-Zug in unmittelbarer Nähe vorbeirauschte, bebte das gesamte Objekt. 2001 wurde das jetzige Gebäude (eine ehemalige Textilmaschinenhalle) in der Michael Vogel Straße gekauft und komplett umgebaut. In den Räumlichkeiten (2 Stockwerke) können nunmehr bis maximal 1.000 Gläubige Platz finden.

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (abgekürzt DİTİB) ist als bundesweiter Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen ca. 1000 türkisch-islamischen Moscheegemeinden zuständig. Der Verband mit Sitz in Köln ist seit dem 5. Juli 1984 aktiv. Er untersteht der dauerhaften Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei.

In diesem Jahr feiert die Erlanger Gemeinde ihr 37-jähriges Jubiläum im Rahmen des Straßenfestes von 6-8. Juli 2018, wozu ich Sie herzlich einladen möchte.

In unserem Gemeindehaus finden Sie Gebetsräume und weitere soziale Einrichtungen, Waschräume, eine Teestube, eine Cafeteria, Unterrichtsräume für den Islam- bzw. Koranunterricht und Bildungsräume für Deutschkurse sowie Integrationsarbeit.

Der Gemeinde gehören ca. 385 Mitglieder an. Die Besucherzahl ist meistens höher, da meist nur einer pro Familie Mitglied ist und die Angebote unserer Moschee auch von vielen Nicht-Mitgliedern wahrgenommen werden. Die Einrichtung und  die Unterhaltung unserer Moschee werden auschließlich durch Mitgliedsbeiträge sowie durch Spenden finanziert. Bis auf die Tätigkeiten des Religionsgelehrten/Imams werden alle anderen Arbeiten in der Gemeinde und im Vorstand ehrenamtlich ausgeübt.

Unser Gottes- und Gemeindehaus ist wie etwa die Kirche und Synagoge auch ein Lehrhaus. Sie fungiert ebenfalls als Begegnungsstätte für interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit und als Haus der Seelsorge. Parteipolitische Aktivitäten sind in unseren Räumen verboten.

Wir wünschen uns, dass hier ein Dialog zwischen Glauben und kulturellen Bindungen entsteht, um Ablehnungen, Hemmungen und Vorurteile abzubauen und uns somit miteinander hier im Lande friedlich zum Gemeinwohl beizutragen. In der Begegnung von Christen und Muslimen wird häufig von Unterschieden gesprochen, Gemeinsamkeiten (Fundamente der monotheistischen Religionen) werden kaum benannt. Willkommene Gelegenheiten, den Dialog zu beleben und zu intensivieren.

Der 20-jährige Dialog mit den Dekanen, Pfarrern, Rabbinern, sonstigen Religionsvertretern und mit verschiedenen Parteien und Stadträten in unserer Stadt hat ein Vertrauensverhältnis geschaffen, das uns für die zukünftigen Herausforderungen positiv stimmt.

Für den Vorstand der Gemeinde stellt der Dialog mit verschiedenen Gremien in unserer Stadt eine wichtige Säule dar. Als Ehrenamtliche versuchen wir neben unserem Beruf, Familie uns trotz zeitlichen Stresssituationen der Sache anzunehmen, da der Dialog ein Mittel der Konfliktlösung in unseren gemeinsamen Werten begründet ist und den gegenseitigen Respekt untereinander fördert.

Allah (Gott) möge uns auf dem rechten Weg leiten. Allah’a emanet olun! (Möge Gott seine schützende Hand über Sie halten!)

 

Selam und mit freundlichen Grüßen

Tugrul Sönmez

Vorsitzender der Gemeinde

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